Neues aus der Welt der Optik


Optiker im Test bei Stiftung Warentest ... nur einer war gut ...

In der Ausgabe 04/2019 standen zum ersten Mal die Leistungen der Augenoptiker im Fokus. Die Ergebnisse waren ernüchternd: 1x gut, 9x befriedigen, 2x ausreichend - da ist noch Luft nach oben!

Kritisch kann man auch die Anlage des Tests sehen. Die Ergebnisse beruhen auf 5 geschulten Testkäufer, wobei für jeden Brillentyp nur eine/r bei allen ausgewählten Geschäften/Onlineshops eingekauft hat. Wenn man weiß, wie sehr eine einzelne Augenprüfung von der Tagesform des Prüflings und des Prüfenden abhängen kann, wird deutlich dass dieser Test nur eine begrenzte Aussagekraft hat.

5 verschiedene Brillen wurden gekauft: 2 verschiedene Fernbrillen, eine Nahbrille, eine Gleitsichtbrille und eine Arbeitsplatzbrille. Es gab jeweils eine Budgetvorgabe im mittleren Bereich.

Gestestet wurden 2 Einzeloptiker, 6 größere und kleinere Ketten, davon 3 auch mit einen eingeschränkten Online- Angebot und 4 Onlineshops, von den 2 die Augenprüfung bei Partneroptikern anboten.

Platz 1 belegte ein Einzeloptiker, Platz 2 teilten sich der andere Einzeloptiker und eine große Kette. Es folgten verschiedene klassische Optikerketten. Auf den hinteren Plätzen fanden sich mit Ausnahme einer modisch orientierten Ladenkette nur Online-Optiker.

Die meisten Probleme entstanden, weil die individuelle Situation des Kunden und seine Wünsche nicht ausreichend besprochen und berücksichtigt wurden. Zudem war die Anpassung der Brille vor dem Messen und bei der Auslieferung oft mangelhaft.

Bei aller Kritik an dem Testansatz, so lohnt es sich trotzdem, den Test zu lesen. Er hilft zu verstehen, wo die Probleme beim Brillenkauf liegen und warum ein Gang ins Geschäft noch auf lange Sicht die beste Wahl ist. Wer kein Abo hat kann den Text hier lesen und gegen 2 Euro Gebühr sich auch die Testtabellen und mehr herunterladen.


Opti 2019 - Ein teurer Messebesuch ....

Zum ersten Mal standen für mich nicht die neuesten Materialien und modischen Trends bei den Brillenfassungen im Vordergrund. Denn schon im Vorfeld zeichete sich ab, und die Messe hat es bestätigt:
Groß und Rund ist eine Tendenz, die besonders beim den jungen Käufern ankommt. Und ... das war im Vorfeld noch nicht so deutlich: Eckig ist das neue Rund - am liebsten achteckig wie das Stop-Schild. Beides sind aber Trends, die nach meiner Erfahrung bei uns in Halstenbek nur sehr wenige mitmachen werden, weshalb ich etwas weniger als normal zugegriffen habe.

Zu größeren Brilleninvestitionen sagte auch mein Portemonaie "STOP", denn für mich stand die Entwicklung bei der Technik für die erweiterte Augenprüfung und die Optimierung der Kontaktlinsenanpassung im Vordergrund. Was ich sehen und erleben durfte, hat mich begeistert und leider auch sehr viel Geld gekostet. Aber ich bin sicher, dass auch Sie als meine Kunden die Erweiterterung des Dienstleistungsangebotes schätzen werden.

Der größte Posten ist der Wave-Analysor, der auch viele medizinische Daten liefert, dann kommt ein neuer Pola-Test, der kindgerechte Symbole bietet und mehrsprachig (u.a. Japanisch!!) ist und zuletzt ein Führerscheinsehtestgerät, welches auch in der Arbeitsmedizin eingesetzt wird.

Die Aufstellung der Geräte wird vorrausichtlich im April erfolgen. Davor stehen für mich auch noch Schulungen an.

Ihre Birgit Holtzmann